Liebe & Was im Leben wirklich wichtig ist

Liebe

Diese Woche ist etwas völlig unvorhergesehenes passiert.
Am Anfang dachte ich noch, das hat ja nichts mit mir zu tun, ist schließlich nicht mir passiert.
Vielleicht ist es gerade das, ich fühle mit und gleichzeitig hat es mich ins Nachdenken gebracht.
Ein Mensch den ich kenne, hat jemanden verloren, den er sehr geliebt hat.


Von jetzt auf gleich, ist nichts mehr wie es vorher war.
Alles wirkt plötzlich so völlig unwichtig, gar nebensächlich.
Ich habe versucht Worte des Trostes zu finden, doch nichts erschien mir richtig oder gar passend.
Das einzige was mir einfiel, war zu sagen: Ich bin da, wenn du reden willst.
Immer wieder in den vergangenen Tagen, kam mir in den Sinn:
Was ist mir im Leben wirklich wichtig?
Was bedeutet mir etwas?
Wieso mir das gerade, in diesem Zusammenhang eingefallen ist?
Ich glaube, weil gerade in solchen Momenten, uns allen unumstösslich vor Augen geführt wird, das unser aller Leben endlich ist.
Ob wir wollen oder nicht.
Die Zeit auf dieser Welt ist für jeden von uns begrenzt.
Allzu oft und auch zu gerne, versuchen wir diesen Aspekt zu verdrängen, was sehr verständlich ist.
Wie oft habe ich schon etwas verschoben, oder gar vor mir hergeschoben, was mir wichtig ist, unter dem Aspekt: Das hat noch Zeit. Mach ich irgendwann später. Dafür habe ich jetzt keine Zeit, zu viel los. Erst muss ich noch…
Ich könnte diese Liste endlos weiterführen.
Doch darum geht es nicht.
Für mich habe ich erkannt, das im Leben, die Menschen, die wir lieben, die uns nah sind und mit denen wir unser Leben teilen, wichtig sind.
Denn am Ende ist es das was bleibt.
Liebe.
Freundschaft.
Beziehungen.
Menschen.
All das ist durch nichts zu ersetzen oder gar aufzuwiegen.
Worum es mir geht, ist bewusst zu machen, das wir alle nur dieses eine Leben haben, auf dieser Welt.
Keinen 2. oder 3. Versuch.
Diesen einen.
Jetzt ist die Frage: Was für ein Leben will ich leben?
Wann hab ich zum letzten Mal den Menschen, die mir wichtig sind, gezeigt oder gar gesagt, was sie mir bedeuten?
Oft sind es nicht die großen Dinge, die uns oder das Leben ausmachen, sondern die vielen, vielen kleinen Dinge.
Ein lieber Anruf.
Eine Umarmung.
Ein unverhofftes Lächeln.
Ein „Ich hab dich lieb“ oder „Ich liebe dich.“
Die Tatsache, das wir gesund sind, einen Job haben, ein spontaner Besuch von Freunden…
Wie oft mache ich etwas, weil es von mir erwartet wird oder weil „man“ es so macht oder es sich so gehört.
Statt Dinge zu tun, die mir Spaß machen, Freude bereiten, die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Wenn ich doch nur dieses eine Leben habe, wieso sollte ich mich dann mit weniger zufrieden geben?
Ist es nicht meine Pflicht oder gar meine persönliche Verantwortung, mir mein Leben schön zu machen, das best Möglichste zu tun?

Ich wünsche mir für mich und für euch, das ihr umgeben seid von Menschen, die euch mögen, euch unterstützen, inspirieren und für euch da sind, wenn ihr sie braucht.

Viel Spaß am Leben.

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