Urlaub dahoam

Jaqueline auf dem Wiener Platz

 

Sommerurlaub zu Hause in München.
Was hab ich mich auf Sonne, Isar und Biergarten gefreut.
Doch es sollte ganz anders kommen.
Nach heutiger Sicht, durfte ich dadurch unverhofft viel neues entdecken.

Die vereinzelten Sonnentage, die ich dann doch noch in meinem Urlaub erleben durfte, genoss ich im Schlosspark Nymphenburg oder beim Gärtnerplatzfest.
An den übrigen Tagen herrschte zum Teil richtige Weltuntergangsstimmung, zumindest wettertechnisch.
Denn auch bei Regen gibt es in München sehr viele Möglichkeiten es sich so richtig gut gehen zu lassen.
Passenderweise entdeckte ich an einem Regentag auf Instagram, dass Cinemaxx  ein ganz besonderes Sommer-Angebot für alle Filmliebhaber anbietet, „Fantastic Five“ nämlich. Man kauft für 29,90 € 5 QR-Codes, die sich in beliebiger Variation einlösen lassen. (Die Aktion läuft immer noch und die Tickets gelten bis zum 17. September, Details gibt´s hier).
Also waren die Abende erstmal in gemütlicher Kino Atmosphäre gerettet.

Cinemaxx Fantastic Five

 

Bloß was den ganzen restlichen Tag über anstellen?
Vielleicht mal wieder ins Museum gehen?
Oder ins Schwimmbad?
Nein.
Ich wollte raus, trotz Regen, an die frische Luft und auch ein bisschen Bewegung sollte es sein.
Da fielen mir wieder die vielen Cafés in München und meiner Umgebung ein, an denen ich schon so oft vorbei gelaufen bin oder von denen mir schon erzählt worden ist, bloß da war ich noch nicht gewesen.
Die perfekte Gelegenheit fand ich, ein Café Hopping in meinem Urlaub dahoam zu machen und so die Stadt, auf ganz andere Art und Weise näher kennenzulernen.

 

Was gab es da nicht alles zu sehen und zu essen……
Seinen Anfang nahm die Tour im Café Tribeca in Gern, an dem ich schon gefühlt hunderte Male vorbei gelaufen bin, nur den Weg rein, den fand ich jetzt erst im Urlaub. Glücklicherweise schaffte ich es zwischen zwei Regenschauern einigermaßen trockenen Fußes. Es ist ein sehr schönes, gemütliches Café, das zum Verweilen einlädt, die Sitzplätze sind mit vielen Kuschelkissen ausgestattet und es gibt viele unterschiedliche Sitzkombinationen und Variationen, da ist für jeden was dabei. Verstärkt wird das Gefühl der kleinen Oase in mitten der Großstadt durch die vielen Naturbilder an den Wänden. Ein richtiger Wohlfühlort.
Bei meinem Besuch testete ich die mir bis dato völlig unbekannte „Spanische Vanille“ Torte und den griechischen Bergkräutertee, beides kann ich sehr empfehlen. Yummieh.
Gut gestärkt und wieder aufgewärmt ging es dann weiter nach einem kleinen Spaziergang in das Café Ruffini, in Neuhausen.
Dieses besticht für mich durch seine Schlichtheit, seine große Zeitschriften- und Magazinauswahl, vor allem aber durch die freundliche und liebevolle Bedienung.
Im Ruffini gibt es aber noch etwas besonderes, angeschlossen an das Café ist ein Laden, in dem man sich viele Köstlichkeiten, die man im Café genießen kann, mit nach Hause nehmen darf und darüber hinaus noch weitere italienische Leckereien zu finden sind.
Wenn der Laden dann schließt, gibt es die Möglichkeit bis zum Café-Schluss, die Sachen aus dem Laden noch an der Bar zu erwerben. Das ist eine super Idee für Nachtschwärmer.
Am nächsten Tag fühlte ich mich wie ein Tourist in der eigenen Stadt. Statt einen dieser Touristenbusse zu nehmen um die Stadt zu erkunden, nahm ich die öffentlichen Verkehrsmittel.
Dafür stieg ich am Stachus in die Tramlinie 19 ein und ließ mich einmal quer durch die Stadt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten über die Isar bis zum Max-Weber-Platz chauffieren. Eine herrliche Strecke, auf der es so vieles zu sehen gibt, ob mit oder ohne Regen. Für mich ist es schon jedes Mal ein echtes Erlebnis, wenn die Tram den Berg zum Landtag hochfährt.
Angekommen am Max-Weber-Platz brauchte ich schon nach wenigen Metern und einem Platzregen dringend einen Ort zum aufwärmen.
Direkt auf dem Wiener Platz gibt es gleich mehrere Möglichkeiten es sich gut gehen zu lassen, sei es nun das Café Wiener Platz, das Livingroom oder das Little rabbit´s room in das es mich verschlagen hat. So ein kleines winziges schnuckeliges Café. Zum verlieben. Zugegeben, es bedarf aufgrund der Größe immer ein wenig Glück noch einen Platz zu ergattern, aber das ist es wert. Neben den vielen leckeren Kuchen, Keksen, Getränken gibt es auch kleine Mittagsgerichte und einiges an schönen Dingen für zu Hause zu kaufen. Dieses Café ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet, einfach zum Wohlfühlen perfekt geeignet.

 

 

 

White Rabbit Room am Wiener Platz von innen

Hier ein Blick ins Café und auf meine Auswahl. Ein Chai Latte und einen glutenfreien Schokotraum. Gut gestärkt ging es dann für mich zum Abschluss der Sightseeing Tour mit der Tramlinie 16 vorbei am Gasteig, am deutschen Museum über die Isar hin zum Isartor.
Noch einen Abstecher zu einem meiner Lieblingsbuchläden dem Literatur Moths  und fertig.
Zum Abschluss meiner Café Tour geht es für mich heute ins Café Lotti, das ich erst vor wenigen Wochen kennen und lieben lernen durfte.
Es besticht nicht nur durch die Kuschelecken, das nette Servicepersonal sondern auch vor allem eben auch hier, was ich bei allen Cafés feststellen durfte, aus der Leidenschaft am Tun. Sie tun das was sie tun mit Liebe und viel Herz, deshalb hab ich mich in jedem der Cafés sehr wohlgefühlt und komme auf jeden Fall gerne wieder.
Gleichzeitig bin ich nun sehr gespannt was mich sonst noch an Cafés hier in München erwartet.
Ich freu mich schon drauf!

 

 

 

Habt ihr Tipps für mich?
Immer gerne her damit.
Der nächste Regen kommt bestimmt. 🙂

 

Dieser Blogbeitrag nimmt teil an der diesjährigen Blogparade von muenchen.de mit dem Thema „Urlaub dahoam“.
Nähere Infos zur Blogparade und den anderen Artikeln findet ihr hier.

 

1 Kommentare

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