Geh deinen Weg! mit Catharina

Catharina Woitke von Freunde fürs Leben e.V.©Freunde fürs Leben e.V.

Kennt ihr das ?
Ihr trefft jemanden, unterhaltet euch und denkt dabei: Wow! Was für ein toller Mensch.
So erging es mir schon bei meinem ersten Treffen mit Catharina in Berlin.
Als ich Sie jetzt zum 2. Mal für unser Interview in Berlin getroffen habe, war es wieder so.
Sie strahlt so eine Lebensfreude, Lebensenergie und Stärke aus, das es mich einfach beeindruckt.
Man spürt, das Sie das was Sie tut, mit Herz und Leidenschaft macht.
Dabei sind die Themen, mit denen Sie sich zum Beispiel beruflich befasst, alles andere als einfach.
Seit Mitte 2015 leitet Catharina den Verein Freunde fürs Leben e.V. , der Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Suizid und Seelische Gesundheit aufklärt. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich.

Wenn ihr erfahren wollt, wie Catharina Ihren Weg gefunden hat und heute geht, welche Herausforderungen Sie meistert und was ihr persönlicher Mutmach – Tipp ist, lest weiter.

1. Wie hast du deinen eigenen Weg gefunden?

Puh, eine schwere Frage. Ich glaube das war eine Mischung aus Fügung, Schicksal, Begegnungen und meinem Sturkopf. Ich bin Widder und setze mir oft Dinge in den Kopf, die ich dann sofort will. Gern auch Vieles gleichzeitig. Das ist oft gut, weil es die nötige Motivation für Mammut-Projekte erzeugt, manchmal aber auch zu impulsiv und schlicht überfordernd. Zum Glück gibt es viele Personen, aber insbesondere eine, die mich schon lange auf meinem Weg begleitet, mich dabei unterstützt meinen Weg zu finden und mich versucht zu bremsen, wenn ich mit Vollgas in die falsche Richtung laufe. Dieses Glück hat nicht jeder und ich bin sehr dankbar dafür. Ansonsten hängt das auch mit viel Arbeit und Reflektion zusammen. Und ich bin sicher immer noch auf der Reise …

2. Was waren die größten Herausforderungen für dich?

Die größte Herausforderung in meinem Leben steht als Message an mich selber auf meinem Unterarm: „Let it be.“ Es geht darum, einen Zustand zu akzeptieren, wie er eben ist. In einigen Fällen, nichts ausrichten zu können mit „Aktivismus“, sondern die Dinge einfach geschehen zu lassen und dabei vertrauensvoll und optimistisch zu bleiben, dass das der richtige Weg ist und sich alles irgendwie fügt. Das ist wichtig für den Lebensweg allgemein, aber auch für Kinderziehung, Job und natürlich die Liebe 😉 Hat bei mir – mit Umwegen – glücklicherweise bisher immer geklappt. Aber in jeder „Krise“ ist es eine neue Herausforderung daran zu glauben und geduldig zu bleiben.

3. Dein Mutmach Tipp

Krise als Chance sehen!
Egal wie sehr man versucht etwas zu planen und zu kontrollieren, manchmal kommt es anders. Aber:
Wenn man dann wieder aufsteht und die Erfahrung macht, dass das Leben auch nach einem Rückschlag noch viel Positives bereithält und es sich lohnt weiter zu machen, dann geht man auch aus Krisen gestärkt hervor. Diese Erfahrung ist unbezahlbar.

Weitere Informationen zum Verein:

FREUNDE FURS LEBEN e.V. (Hyperlink)
Jedes Jahr sterben in Deutschland 10.000 Menschen durch Suizid.
Freunde fürs Leben wollen das ändern.

Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Jugendliche und junge Erwachsene über die Themen Suizid und Seelische Gesundheit auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich.
Die Gründer von Freunde fürs Leben Diana Doko und Gerald Schömbs haben selbst geliebte Menschen durch Suizid verloren. Als Kommunikations- und PR-Experten haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, über das Tabu-Thema Suizid aufzuklären.

1 Kommentare

  1. Pingback: Interview zum Buch: "Der Kampf um mein Leben" bei Freunde fürs Leben e.V. - Vliender

Kommentar verfassen