Geh deinen Weg! mit Gina und Terry

Geh deinen Weg! mit Gina und Terry von Popupyoga Muc©Popupyoga_Muc

„Macht es genauso wie es euch gut tut.

Es muss nicht schön aussehen, sondern sich gut anfühlen.

Es ist euer Yoga.  Es ist eure Zeit.“

Höre ich Gina (meine Yogalehrerin) sagen. Bei diesen Worten fange ich stets an zu lächeln, ja Recht hat Sie. Genau deshalb mach ich Yoga, weil es für mich genau darum geht.

Und wenn ich dann auf meiner Matte bin, nicht weiter weiß, war das jetzt rechts oder doch links, schaue ich einfach nach vorn. Denn da macht es Terry vor, wie es sein soll, während Gina rumgeht um uns ggf. zu korrigieren.

Ich bin wieder drin, mache beruhigt weiter und konzentriere mich auf mein Yoga.

Gina und Terry sind die beiden Gesichter, die hinter Popupyoga MUC (München) stecken. Die beiden, die dafür sorgen, dass wir in München Yoga auch an ganz besonderen Orten erleben dürfen, wie z.B. der Villa Stuck, dem jüdischen Museum, dem ägyptischen Museum, im Rosengarten an der Isar u.v.m.

Mehr über die beiden und die nächsten Termine findet ihr hier.

Wie die beiden Ihren Weg gefunden haben, was Ihre besonderen Herausforderungen waren und was ihr persönlicher Mutmach-Tipp ist erfahrt ihr jetzt hier im Interview.

1.    Wie habt ihr euren Weg zu gefunden?

Gina: Unsere Wege verliefen anfangs erstmal total unterschiedlich. Wir kennen uns bereits seit der Schulzeit – und vor allem über das Starnberger Cheerleader Team, in welchem wir damals zusammen mit einem Haufen weiterer lustiger Mädels den Großteil unserer Freizeit verbracht haben. Wir waren sportlich gesehen also schon immer ein gutes Team ;)Ich habe dann in München Mode- und Designmanagement studiert und danach eine Yogalehrerausbildung gemacht. In meinem Inneren hatte ich immer das Bedürfnis, etwas wirklich Gutes mit meinem Leben machen zu wollen, mit dem ich helfen kann. Und das ist in der Modebranche bekanntlich etwas schwierig 😉 Am Anfang war das dann allerdings gar nicht so einfach mit dem Yogalehrer-Sein. Denn man braucht erstmal Übung. Und dann muss man auch hier seinen Weg finden. Es gibt weit mehr Yogalehrer als Studios, so dass ich dann erst noch einen anderen Teilzeitjob angenommen habe um auf eigenen Beinen stehen zu können. Da war ich aber nur noch am hin und her rennen und es hat mich nicht glücklich gemacht, weil ich nichts so richtig gemacht hatte. Ohne Plan B habe ich das dann wieder aufgehört. Und dann kam die Popupyoga MUC Idee um die Ecke 🙂 Ich wollte das aber nicht alleine machen und habe überlegt, wer gut dazu passen könnte – und da kam mir Terry in den Sinn…

Terry: Ich habe eine große Leidenschaft für Sport, Gesundheit und alles, was das Leben schöner macht 🙂 Yoga hatte mich gleich nach der ersten Stunde überzeugt. Ich finde es faszinierend, wie vielfältig Yoga ist: von super anstrengend bis entspannend ist alles möglich. Und man fühlt danach einfach jedes Mal auf’s Neue, dass man seinem Körper gerade etwas Gutes getan hat.Da ich ein eher praktischer Mensch bin, hatte ich mich nach dem Abi erstmal gegen ein Studium und für eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau entschieden. Der Job macht mir viel Spaß und man erlebt einiges, allerdings ist der Stress-Faktor relativ hoch.  Daher mache ich aktuell noch ein Fernstudium in Fitness- & Gesundheitsmanagement. Das alles ist Wissen, was ich mit Popupyoga MUC verbinden kann. Als Gina mir daher damals von ihrer Idee erzählte, gefiel mir diese sofort ziemlich gut :)Dann haben wir uns getroffen, gequatscht, überlegt, was wir brauchen und dann einfach angefangen, Locations anzuschreiben. Das war der Beginn von Popupyoga MUC 🙂

2.   Was waren die größten Herausforderungen für euch?

Gina: Darauf zu vertrauen, dass das Richtige schon kommt 🙂 Und das ist auch bis heute noch etwas an dem man stetig arbeiten kann um sich wirklich in jeder Situation zu entspannen.

Terry: Große Herausforderungen sind, finde ich zum Beispiel, sich zu trauen, bestimmte Dinge alleine zu tun ohne den Rückhalt anderer. Für mich war das, alleine durch Südamerika zu reisen, für ein paar Monate zum Arbeiten nach Kapstadt zu gehen oder wie es jetzt ansteht, für ein halbes Jahr nach Bali für unter anderem eine Yogalehrer-Ausbildung zu gehen. Das ist nicht immer einfach, aber es hilft ungemein, um mit sich selbst im Reinen zu sein. Um zu wissen, was einem selbst gut tut, ohne immer auf andere zu hören. Denn niemand kann einen glücklich machen, wenn man nicht selbst mit sich zufrieden ist 🙂

3.   Euer Mutmach-Tipp

Vertrauen kann man üben: schau immer mal wieder zurück und mach dir bewusst, dass im Leben immer alles so gekommen ist, wie es kommen sollte. Und das wird auch weiterhin so sein. Es gibt da einen tollen Spruch: „Man kann das Leben nur vorwärts leben, aber nur rückwärts verstehen.“ So ist es. Deswegen vertraue darauf, dass irgendwann immer alles gut wird. Und auf dich Selbst. Mach dir das zum Mantra, häng es dir an den Badezimmer-Spiegel oder sonst wo hin, wo du es immer wieder siehst und sag es so lange, bis du es wirklich glaubst 🙂 Du darfst dich entspannen und alles was ist, genießen!

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