Geh deinen Weg! mit Kristina

Geh deinen Weg! mit Kristina©arya App
Das Leben, ja das ist so eine Sache.
Die meiste Zeit liebe ich es, wirklich.
Nur ab und zu, da gibt es Momente, puh.
Ich weiß, die gehören einfach dazu und da tut´s einfach weh, zwickt, man wird krank….
Es geht einem einfach beschissen.
Oftmals ist das dann schon herausfordernd genug, wenn man einfach versucht möglichst heil und gut wieder daraus hervorzukommen.
Ein anderes Mal, ist es gerade diese Herausforderung oder Krise, die uns besonders reifen oder wachsen lässt.
Die es uns ermöglicht aus eben diesen eigenen Erfahrungen etwas völlig neues, positives zu erschaffen.
Eines der besten Beispiele hierfür, ist Kristina für mich.
Sie hat die Arya  App erschaffen.
 
Wie hat sie es gemacht? Was ihr Mutmach-Tipp?
 
Lust auf mehr?
 
Dann könnt ihr jetzt hier mehr von ihr und über Sie lesen.

 

       1. Wie hast du deinen eigenen Weg gefunden?

Ich glaube, dass man den eigenen Weg eigentlich die ganze Zeit geht, aber meistens merken wir es nicht und wünschen uns in ein anderes Leben, in eine andere Realität. Insbesondere mit Depressionen (ich lebte über viele Jahre mit dieser Erkrankung) fühlt man sich oft verloren, wie ein Fähnchen im Wind und oft wusste ich nicht, wohin ich eigentlich gehöre, was ich auf dieser Welt soll. Ganz langsam habe ich zu mir gefunden (und so natürlich auch „meinen“ Weg). Wie ich das gemacht habe ist eine schwierige Frage. ich habe mir helfen lassen, von Freunden un von Ärzten. Ich war bereit mich selbst und meine Annahmen zu hinterfragen. Und Yoga hat mir enorm geholfen.

2. Was waren die größten Herausforderungen für dich?
Geduld. Veränderungen verlaufen nicht linear und auch nicht immer komplett logisch. Wenn wir uns in einem Prozess der Veränderung befinden, dann fühlt sich das nicht zwangsläufig gut an. Eigentlich ist es meisten sogar unangenehm, denn in Zeiten der Veränderung (auch Veränderung zum Guten), hinterfragen wir unsere Wahrheiten, wir stellen unser Leben und unsere Werte möglicherweise in Frage und das führt oft zu einem Gefühl von Kontrollverlust. Ich brauchte viel Geduld in Kombination mit einer Portion Vertrauen, um loszulassen und mich einzulassen auf das was da kommen mag.

3. Dein Mutmach Tipp
Ein Gedicht von Rainer Maria Rilke berührt ich immer wieder sehr:

Über die Geduld
(von Rainer Maria Rilke)

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages

2 Kommentare

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