Träume

Manchmal braucht es etwas Fundamentales,

einen existenziellen Einschnitt in dein Leben,

damit du begreifst, dass unser aller Zeit auf dieser Erde begrenzt ist.

Das kann eine Krankheit sein,

der Verlust eines lieben Menschen oder etwas Anderes.

Anders gesagt, braucht es bestimmte Punkte in unserem Leben, manche nennen sie Wendepunkte, an denen wir erkennen, wer wir sind und wer wir sein wollen.

Weißt du das?


Etwas Anderes sind die Träume, die wir mit uns herum tragen, manche seit unserer Kindheit, andere erst seit neustem.
Einige davon halten wir selbst vielleicht bloß für eine Spinnerei, da wir glauben, dass wir das nicht können oder es zu waghalsig scheint.
Wir trauen es uns nicht zu, nehmen uns vorab bereits die Gelegenheit es überhaupt einmal zu durchdenken.

Was wäre wenn?

Vielleicht wäre es dann ausgeträumt oder aber was ich für viel wahrscheinlicher halte, gar nicht mehr so abwegig.
Der Wunsch oder Traum rückt in greifbare Nähe.
Bloß wie jetzt wieder raus aus der Nummer kommen?
Denn wenn es möglich ist, wieso mach ich es dann nicht?
Was hält mich ab?
An unseren eigenen Wendepunkten, stehen wir oft an solchen Entscheidungen oder Überlegungen.

Wer bin ich?
Wer wollte ich mal sein?
Was ist überhaupt mein Ziel?
Welches Leben will ich führen?
Welche Träume oder Wünsche habe ich?

Uff.
Ganz schön viel.
Ich weiß, dass kann ich nur allzu gut verstehen.
Dennoch oder gerade deshalb, stelle ich mir die Frage, ob es wirklich erst solch eine fundamentale oftmals vielleicht sogar eine traurige Begebenheit braucht, bevor wir bereit sind, uns dem Menschen der wir sind zu stellen.

Uns um ihn mit allem was uns zur Verfügung steht, zu widmen.

Unser Leben – so wir es wollen

Dafür zu sorgen, dass wir endlich das Leben leben, dass wir uns wünschen, das wir wollen.
Der Alltag, der ganze Stress, viel zu oft geht unter, was uns wirklich etwas bedeutet, dass was uns am Herzen liegt.
Die Frage ist doch, wieso sind wir erst bereit bei einer schweren Krankheit oder nach einem schweren Verlust, unser Leben zu ändern?
Weil der Leidensdruck, erst dann zu groß ist?
Ich rede nicht davon gleich alles über Bord zu werden.
Oft sind es diese kleinen Dinge, mehr Zeit für sich selbst nehmen, mal wieder einen Faulenzer Sonntag einlegen, oder was anderes, das bereits für eine große Veränderung sorgt.
Sind wir nicht dazu verpflichtet, dass zu tun was uns glücklich macht, statt Dinge die uns unsere Lebensenergie und Freude nehmen?

Hast du dich das mal gefragt?

Was dir wirklich Freude bereitet?
In welchen Momenten hüpft dein Herz wie wild, die Energie scheint kein Ende zu nehmen oder die Zeit verfliegt nur?
Frag dich, was du wirklich willst, konzentrier dich auf die Dinge, die dich glücklich machen.

Leb das Leben, das du willst.

Allzu oft stehen nicht die anderen uns im Weg, nein.
Es sind wir selbst.
Und unsere Angst.
Was ist, wenn du weißt du hast nur noch wenige Monate zu leben?
Was tust du dann?
Welche Dinge haben dann Bedeutung?
Wieso glaubst du, dass du jetzt wo es noch keine Krankheit oder einen schweren Verlust eines geliebten Menschen gibt, du unendlich Zeit hättest, all die Dinge zu tun, die du schon immer machen wolltest?

Keiner von uns, weiß das.

Ob mit oder ohne Diagnose.
Ich weiß, dieser Wahrheit laufen wir alle nur allzu gerne davon, der das unser aller Zeit auf dieser Erde in unserem Leben begrenzt ist.
Nur ist es eine Tatsache, ob wir wollen oder nicht.

Wieso dann noch warten?

Am Ende haben wir nur dieses eine Leben, ohne zu wissen wann es endet.
Also bin ich dafür, wenn es etwas gibt, das du von Herzen willst, du dir wünscht, tu es.

Erfüll dir deine Träume, erlaube sie dir, leb sie.

Leb, solange du kannst.

1 Kommentare

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