Naschkatze auf Zuckerentzug – Halbzeit/Bergfest – Zwischenbilanz

Naschkatze auf Zuckerentzug-Halbzeit/Bergfest-Zwischenbilanz

So, die ersten 20 Tage der 40 Tage Challenge sind also rum.

Halbzeit.

Puh, geschafft.

Wahnsinn, gefühlt ist die Zeit so schnell vergangen.

Ich hab in diesen 20 Tagen verdammt viel gelernt, erkannt und auch verstanden.

Davon berichte ich euch jetzt einfach mal.

Erstaunlicherweise fällt mir der Zuckerverzicht sehr leicht.

Wie so gar kein Hunger auf Zucker?

Doch gerade wenn die lieben Kollegen selbstgebackenen Kuchen mit ins Büro bringen, einem etwas Gutes tun wollen in dem sie einem Nervennahrung in Form von Süßigkeiten anbieten oder ins Café gehen und ein Stück Kuchen essen (um mir danach davon zu erzählen).

Dann schon.

Nur das geht halt gerade nicht.

Nur was mache ich bei solchen Angeboten oder Verführungen?

Ehrlicherweise hab ich mir da vorher so gar keine Gedanken gemacht. So kam es wie es kommen musste und bereits am 2. Tag meiner Challenge legte mir eine Kollegin ungefragt ein Duplo auf den Schreibtisch.

Toll.

Wahnsinnig nett gemeint, klar, nur völlig unpassend.

Früher mochte ich die sogar mal und kann mich immer noch an die Werbung erinnern.

Gut gemacht liebe Werbefachleute, muss ich schon sagen.

Inzwischen ist mir gar nicht mehr danach.

Dennoch so auf Entzug, lag es einfach da so vor mir.

Mein Kopf voller lauter Fragen: Was wenn ich es einfach esse? Sieht doch keiner. Und dann? Gleich am 2. Tag, so wird das nichts. Aber ich mochte es doch mal.

In die Schublade damit, für die Zeit nach der Challenge? Zurückgeben? Bloß wie? Ohne die Kollegin zu verärgern?

Nach ein paar tiefen Atemzügen (das hilft übrigens wirklich), war ich mir sicher, das Beste ist, ich bin offen und ehrlich.

Also ging ich zu meiner Kollegin hin, bedankte mich bei ihr und erklärt ihr was los ist.

Davon wussten nämlich nicht alle, nur wie sollen die Leute darauf Rücksicht nehmen, wenn sie davon keine Ahnung haben?

Richtig.

Gar nicht. Das ist ja einfach unmöglich.

Was mir zugegeben am meisten fehlt, ist ein schöner Chai Latte im Café.

Ansonsten merke ich wenig von den Entzugserscheinungen.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Ein Punkt der mir auf jeden Fall wirklich sehr hilft ist, dass ich vor Beginn der Challenge alles was Zucker enthält aus meiner Küche verbannt habe bzw. aus den Augen geräumt habe.

Was ich nicht sehe, ist auch nicht da. Mir hilft’s.

Am Anfang machte mir der Gedanke etwas Sorge wie groß der zeitliche Aufwand sein würde.

Wie lange dauert das denn jetzt?

Dauert jetzt alles viel länger? Ist es kompliziert?

Ja zugegeben, alles selber zu kochen und sich auch vorher Gedanken darüber zu machen, was esse ich die ganze Woche über, eine Einkaufsliste zu schreiben, frisch einkaufen zu gehen.

Das dauert.

Nur ist das eine wirklich große Überraschung?

Mal ganz ehrlich betrachtet, eher nicht.

Nur wir Menschen oder eher die Masse ist von Natur aus ja eher träge.

Da heißt es aufraffen und los geht´s.

Wobei mir das vorbereiten und planen auch sehr viel Spaß macht.

Muss ich an dieser Stelle schon zugeben, ich liebe es Pläne zu machen.

Da gibt es nämlich sowas, das nennt sich Vorfreude, die kann dann wachsen.

Versteht sich, oder?

Außerdem schaffe ich mir dadurch einen Rahmen in dem ich mich frei bewegen kann.

Fühlt sich gut an.

Und ist es kompliziert diese ganzen neuen Sachen zu kochen und zu zubereiten?

Ungewohnt trifft es am besten, neu, anders als das Vertraute.

Definitiv, die Erweiterung meiner bisherigen Komfortzone.

Früher glaubte ich ja, gesunde Ernährung, da darf man nur noch Nüsse und Körner essen.

Naja, so ganz Unrecht hatte ich da nicht.

Nur wesentlich kreativer finde ich es schon, als es jetzt nur allein darauf zu reduzieren.

Wobei mich das Gefühl ein Eichhörnchen zu sein, bei all den Körnern und Nüssen, die ich gerade esse, ja schon so manches Mal beschleicht.

An sich ist gesunde Ernährung mittlerweile dann doch, für mich etwas sehr kreatives mit vielen verschiedenen Möglichkeiten.

Auch ganz ohne Zucker.

Erschreckend ist für mich dabei wo auch versteckt Zucker drin ist.

Wie zum Beispiel in einer Gemüsebrühe oder im Essig.

Meiner Meinung nach, hat es da nichts zu suchen.

Dennoch musste ich lange suchen bis ich eine Gemüsebrühe ganz ohne Zucker gefunden habe.

So als Naschkatze was gibt´s denn bei mir zu essen und zu trinken so ganz ohne Zucker, abseits der Hauptmahlzeiten?

Snacks & Getränke 

Darf ich überhaupt außer Obst, Gemüse und Nüssen sonst noch was als Zwischensnack essen? Und wenn ja was?

Darüber musste ich auch erst ein bisschen nachdenken. Doch mir sind da tatsächlich ein paar Sachen eingefallen, die findet ihr hier.

Kurz nachdem ersten Snack Artikel folgte gleich ein zweiter: Müssen Snacks immer süß sein?

Zum Trinken gibt´s jetzt nur Wasser und Tee oder was?

Nein, nicht nur, welche leckeren Alternativen mir eingefallen sind und mir schmecken, hab ich hier für euch mal zusammengefasst.

Solltet ihr noch Ergänzungen oder Ideen parat haben, immer her damit.

Wie geht es weiter?

In der 2. Phase der Challenge dürfen auch wieder stärkehaltige Gemüsesorten gegessen werden wie z.B. Kürbis oder Kartoffeln.

Mal schauen, ob und wann ich darauf Lust bekomme. Ansonsten mache ich fröhlich und munter weiter.

Überlege mir fleißig wie ich altbekannte Rezepte oder Lieblingsgerichte variieren oder verändern kann, um sie zuckerfrei zu machen oder lass mir was ganz eigenes neues einfallen.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

 

Eins steht für mich aber jetzt schon fest, diese Challenge verändert mehr als nur meinen Zuckerkonsum und ich bin gespannt was am Ende dabei rauskommt.

Eine kleine Änderung gibt es noch für euch, bisher habt ihr im alten Blog Design, den Instagram Feed in der Sidebar rechts gesehen, die findet ihr nun auf der linken Seite weiter unten.

Ich wünsche euch alles Liebe,

 

Jaqueline

 

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