Gedicht: Die Entscheidung

Die Entscheidung 

Ich trag sie schon so lange mit mir rum.
Doch ich treff sie nicht,
schau ihr einfach nicht ins Gesicht.
Überlege hin und her.
Will nicht mehr.
Kann es sehen,
trotzdem nicht verstehen.
Wohin soll ich denn gehen?
So groß die Qual,
dabei hab ich die Wahl.
Die Verzweiflung, die Wut ist stark gewachsen,
sie zeigen mir ihre hässlichen Fratzen.
Bis da kommt dieser Moment,
in dem alles in mir brennt.
Ich nicht mehr anders kann und mich endlich besinn.
Plötzlich hat alles wieder Sinn.
Kiloweise fallen mir die Steine vom Rücken
und Herzen,
vorbei sind all die Schmerzen.

Die Entscheidung ist getroffen,
alles wieder offen.

Kommentar verfassen