Reset Knopf gedrückt –
Wenn da plötzlich nichts mehr ist, außer diese Schmerzen im Herzen

Jaqueline Claus© Marek & Beier Fotografen

 

Dies ist ein sehr persönlicher Beitrag.

Vielleicht der persönlichste bisher.

Einer über den ich lange sehr unsicher war, trau ich mich oder nicht?

Ist er zu persönlich?

Was ist, zu persönlich?

Denn in jedem meiner Gedichte, spricht mein Herz.

Geht es noch persönlicher?

Ich finde nicht.

In den letzten Monaten durfte ich erfahren, Mut wird belohnt.

Also bin ich jetzt mutig.

Worum geht es überhaupt?

Es geht darum wie es ist, wenn zwei Menschen sich lieben und es nicht reicht.

Wie es ist, sobald es aus und vorbei ist.

Du immer noch da bist, doch die Liebe inzwischen fort, an einem anderen fernen Ort.

Darum wie aus wir, wieder ich wird, werden muss.

Wenn du nicht weißt wohin, mit all den Schmerzen, in deinem Herzen.

P.s.: Möget ihr alle da draußen, die wissen wovon ich spreche, den Trost, die Kraft, den Mut, die Hilfe und die Liebe finden, die ihr gerade braucht. Das wünsche ich euch von Herzen.

Foto: Florian Beier von Marek & Beier Fotografen

 

 

Reset Knopf gedrückt

Es ist aus.

Aus und vorbei.

Die Worte waren endlich ausgesprochen,

doch der Schock steckt mir noch immer in den Knochen.

Wir beide,

du und ich,

jetzt wieder jeder für sich?

Konnte es nicht begreifen,

sollte ich dich jetzt hassen?

Oder uns?

Es einfach nicht fassen.

Sollte es nun lassen.

Wohin mit meiner Liebe?

Ich habe nur noch geweint, ohne Halt.

Bin gefallen, gefallen und gefallen.

Hab weder dir noch mir mehr gefallen.

Da lag ich nun am Boden.

Hatte nur noch Schmerzen in meinem Herzen.

Wusste weder ein noch aus.

Wollte nur noch weg.

Am besten ganz weit,

zu allem anderen war ich einfach nicht bereit.

Einfach vergessen das es passiert ist,

doch mit einem Mal war alles nur noch grau und trist.

Konnte nicht mehr essen und dich einfach nicht vergessen.

Saß einfach da,

ganz starr und stumm,

nur damit ging es nicht rum.

Bin einfach weiter,

in der Hoffnung dann werd ich irgendwann schon wieder heiter.

Nur die Tränen,

ließ ich nicht wirklich fließen,

so konnten die Wunden sich nicht schließen.

Versuchte die Kontrolle zu behalten,

mich selbst irgendwie am Leben zu erhalten.

Am Anfang hab ich drüber gesprochen,

mein Herz war gebrochen,

doch jedes weitere Mal wenn ich drüber sprach,

fühlte ich die Schmach.

Ich hatte versagt,

 so das Gefühl in mir,

mich schuldig gemacht.

So hab ich gedacht!

Doch so ist es nicht.

Nein.

Ich war einfach nur so verdammt allein.

Wieder einsam,

statt mit dir gemeinsam.

Konnte nicht glauben das es uns passiert,

wo wir am Anfang so glücklich liiert.

Wo einst die Liebe regierte,

war nur noch Schmerz,

da in meinem Herz.

Erst mit der Zeit stand ich da und erkannte,

ich rannte und rannte.

Weg,

vor dir,

vor mir,

vor uns und unserem Ende.

Bis ich mich endlich auf mich besann.

Und hörte was ich längst wusste,

dass ich mir vergeben musste.

Verzeihen,

dass in mir,

 kann wieder gedeihen.

Die Liebe, zu mir selbst.

Das ist der Anfang,

der Ort,

an dem alles beginnt,

von wo aus es entspringt.

Mein Herz wieder klingt.

Es schlägt,

 wieder trägt,

leicht ganz seicht.

Ohne Kummer oder Sorgen oder Schmerzen,

stattdessen geborgen im Herzen.

Ich verzeihe mir!

Verzeihe dir.

Bin hier.

Hab es überlebt,

verstanden,

dass ich daraus auferstanden.

Fange wieder an und glaube daran.

Mir zu vertrauen und auf mich zu bauen.

Den Glauben an die Liebe hab ich mir erhalten,

 lerne sie zu gestalten.

Steh jetzt endlich auf und geh und mach mich auf.

An mein Herz:

Ich fühle deinen Schmerz,

mein Herz.

Es tut dir so weh,

du bist gefangen,

so ist es dir ergangen,

als wir gingen auseinander,

füreinander.

Du bist entzwei,

ich höre deinen Schrei!

Lass die Tränen fließen,

um die Wunden zu schließen.

Ich bin da, bei dir,

weil du ein Teil von mir.

Hör dir zu, lass es zu,

damit du kommst

zur Ruh.

Mein liebes Herz,

er ist da der Schmerz,

doch ich muss weiter,

nur so bin ich irgendwann wieder heiter.

Daher geh ich weiter.

Meinen Weg,

für dich, für mich,

für uns.

Weil irgendwann,

da bin ich sicher,

ist er fort,

der Schmerz,

mein Herz,

an einem fernen Ort.

Schön, dass es dich gibt!

Und dich einer liebt!

Ich.

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