Gedicht: Reset Knopf gedrückt

Reset Knopf gedrückt

Reset Knopf gedrückt

Es ist aus.

Aus und vorbei.

Die Worte waren endlich ausgesprochen,

doch der Schock steckt mir noch immer in den Knochen.

Wir beide,

du und ich,

jetzt wieder jeder für sich?

Konnte es nicht begreifen,

sollte ich dich jetzt hassen?

Oder uns?

Es einfach nicht fassen.

Sollte es nun lassen.

Wohin mit meiner Liebe?

Ich habe nur noch geweint, ohne Halt.

Bin gefallen, gefallen und gefallen.

Hab weder dir noch mir mehr gefallen.

Da lag ich nun am Boden.

Hatte nur noch Schmerzen in meinem Herzen.

Wusste weder ein noch aus.

Wollte nur noch weg.

Am besten ganz weit,

zu allem anderen war ich einfach nicht bereit.

Einfach vergessen das es passiert ist,

doch mit einem Mal war alles nur noch grau und trist.

Konnte nicht mehr essen und dich einfach nicht vergessen.

Saß einfach da,

ganz starr und stumm,

nur damit ging es nicht rum.

Bin einfach weiter,

in der Hoffnung dann werd ich irgendwann schon wieder heiter.

Nur die Tränen,

ließ ich nicht wirklich fließen,

so konnten die Wunden sich nicht schließen.

Versuchte die Kontrolle zu behalten,

mich selbst irgendwie am Leben zu erhalten.

Am Anfang hab ich drüber gesprochen,

mein Herz war gebrochen,

doch jedes weitere Mal wenn ich drüber sprach,

fühlte ich die Schmach.

Ich hatte versagt,

 so das Gefühl in mir,

mich schuldig gemacht.

So hab ich gedacht!

Doch so ist es nicht.

Nein.

Ich war einfach nur so verdammt allein.

Wieder einsam,

statt mit dir gemeinsam.

Konnte nicht glauben das es uns passiert,

wo wir am Anfang so glücklich liiert.

Wo einst die Liebe regierte,

war nur noch Schmerz,

da in meinem Herz.

Erst mit der Zeit stand ich da und erkannte,

ich rannte und rannte.

Weg,

vor dir,

vor mir,

vor uns und unserem Ende.

Bis ich mich endlich auf mich besann.

Und hörte was ich längst wusste,

dass ich mir vergeben musste.

Verzeihen,

dass in mir,

 kann wieder gedeihen.

Die Liebe, zu mir selbst.

Das ist der Anfang,

der Ort,

an dem alles beginnt,

von wo aus es entspringt.

Mein Herz wieder klingt.

Es schlägt,

 wieder trägt,

leicht ganz seicht.

Ohne Kummer oder Sorgen oder Schmerzen,

stattdessen geborgen im Herzen.

Ich verzeihe mir!

Verzeihe dir.

Bin hier.

Hab es überlebt,

verstanden,

dass ich daraus auferstanden.

Fange wieder an und glaube daran.

Mir zu vertrauen und auf mich zu bauen.

Den Glauben an die Liebe hab ich mir erhalten,

 lerne sie zu gestalten.

Steh jetzt endlich auf und geh und mach mich auf.

 

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