Gedicht: Chaos.

Chaos

Chaos.      

In mir herrscht das reinste Chaos.

Weiß weder ein noch aus,

Finde ich den Weg wieder heraus?

Macht das alles wirklich Sinn?

Wo gehöre ich hin?

Keine Ahnung.

Das ist doch der Grund,

es läuft nicht rund.

Deshalb muss ich gehen.

Um es zu sehen und versuche endlich zu verstehen.

Mich, die Welt und das Leben, eben.

Geld ist es nicht allein,

das hab ich verstanden.

Mehr sein statt haben.

Ich muss es einfach wagen.

Da sind so viele Fragen.

Was bleibt mir noch zu sagen?

All das vertraute, auf das ich einst baute

und mit meinem Blick schaute, lass ich es hier an diesem Ort,

denn ich muss fort an einen anderen Ort.

Einen an den all das nicht mehr gilt,

wo ein neues Schild für mich steht.

Eins auf dem steht,

Willkommen.

Dort gehe ich jetzt hin,

weil alles auf mich wartet,

mein Leben eben erst gestartet.

Viel zu lange ich schon darauf gewartet.

Jetzt lass ich das Chaos hinter mir

und komm zu mir.

Geh den Weg,

den niemand außer mir wird je gehen

oder verstehen.

Meinen, statt den von irgendeinem.

Das Chaos geht der Ruhe voraus.

Es muss beides geben in unserem Leben.

So wie ohne Licht kein Schatten.

Also geht das Chaos vorüber

um der Ruhe den Platz zu räumen

sowie all meinen Träumen.

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