Meine Reise

Jaqueline ClausIch mach das jetzt! © miduu

So langsam neigt sich dieses Jahr 2017 dem Ende zu.

Am Ende eines Jahres oder auch am Anfang eines neuen Jahres schmieden wir neue Pläne, machen gute Vorsätze oder setzen uns neue Ziele.

Beim Rückblick für dieses Jahr fällt mir auf, nahezu alles was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, ist nicht eingetroffen.

Ganz im Gegenteil.

Was bedeutet das für mich?

Zum einen, frage ich mich, macht es überhaupt Sinn, diese ganzen Pläne und Ziele zu machen?

Ja, macht es.

Nur manchmal, so wie in diesem Jahr, kommt es eben einfach anders als man denkt oder es will.

Je nachdem.

Ich könnte jetzt weinen, schreien, fluchen, okay, ehrlicherweise hab ich manches davon auch gemacht.

Ziemlich oft sogar.

Doch am Ende kam die Hoffnung, wie ihr vielleicht in Reset Knopf gedrückt gelesen habt.

Einfach war es nicht, gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall.

Ich habe mir viel Zeit genommen um darüber nachzudenken, was ich mit diesem Leben machen will, was mir wichtig ist oder auch welche Träume ich habe.

Welche Gründe es dafür gibt, wieso es immer noch Träume sind und keine Realität.

Allzu oft dachte ich: Das mache ich später oder nicht jetzt, passt gerade nicht.

Einen guten Grund, um es zu verschieben, zu vertagen, gab es immer.

Nur heute frage ich mich, wann ist dieses später überhaupt?

Und woher nehme ich die Gewissheit, die Sicherheit, dass dieses später noch kommt?

Also habe ich mich dazu entschieden, jetzt ist später.

Träume gibt es in meinem Leben noch so einige, manche kommen erst noch, andere sind schon verdammt lange da.

So wie dieser hier.

Meine Reise.

Bereits als kleines Kind, mit meiner Weltkarte über dem Bett, lernte ich zum einschlafen, die Hauptstädte und die dazugehörigen Länder auswendig.

Das komplizierteste Gespann war für mich Papua-Neuginea und Port Moresby, so dass ich es noch heute weiß.

Einmal um die Welt.

Eintauchen in fremde Länder, Kulturen, Traditionen, all die anderen Sprachen hören, Menschen kennenlernen und sehen wie sie leben.

Herrlich. Klar, mein damaliger Traum ist heute etwas anders, dennoch im Kern derselbe geblieben.

Ich mach das jetzt.

Einfach so.

Okay, ich habe auch Angst davor.

Dennoch oder gerade deshalb weiß ich, das es das richtige für mich ist.

Die Distanz, der Abstand, das brauche ich nun.

Begebe mich auf die Reise in verschiedene Länder und gleichzeitig noch viel mehr, auf die wohl wichtigste entscheidendste Reise die man je machen kann, die zu mir selbst.

Wir sind es nämlich und die Liebe zu uns selbst, aus der alles entspringt, wo alles beginnt.

Alles Liebe,
Jaqueline

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.