Bin ich schon im Himmel oder was?

Peanutbutter Pancake at Foxtrot Parlour in Ponsonby

Aufwachen raus schauen und die Sonne lacht einem entgegen.

Das ist doch mal ein toller Start in den Tag.

Also Schuhe an, Rucksack gepackt und auf gehts in das nahe gelegene Ponsonby, einem hippen Stadtteil von Auckland.

Gesagt, getan.

Auf dem Weg dorthin ging es fleißig bergauf und bergrunter.

Auf meinem Weg nach PonsonbyMit guter Musik in den Ohren war ich schneller da als gedacht.

Gleich am Anfang gibt es rechts den Western Park, in dem Skulpturen installiert worden um an die Vielfalt der neuseeländischen Landschaft zu erinnern. Zugegeben ohne die Erklärung auf dem Schild, wäre ich darauf nicht gekommen.

Western Park in PosonbyHeute ist es heiß hier am anderen Ende der Welt, die Sonne strahlt direkt ins Gesicht, da hilft nur jede Menge Sonnencreme und eine Mütze.

Beim entlangschlendern der Ponsonby Road gibt es jede Menge Ponsonby Roadinteressante Restaurants, Bars, schöne Häuser, Geschäfte und kleine Pensionen zu entdecken.Eines der wunderschönen Häuser in Ponsonby

Immer mal wieder krieg ich einen Schmetterling direkt vor die Nase gesegelt.

Die scheinen hier nämlich nicht zu fliegen, sondern zu segeln. Das sieht total faszinierend aus.

Aus lauter Faszination konnte ich noch kein Foto machen.

Lässt sich in den kommenden Wochen aber bestimmt noch einrichten.

Und was wäre ein Stadtbummel für mich ohne den obligatorischen Besuch im örtlichen Buchladen. Stimmt. Nichts.

The women’s Bookshop in PonsonbyAlso nichts wie rein da.

In einem guten Buchladen zwischen all den Büchern fühle ich mich immer gleich wie zu Hause.

Vielleicht sollte ich einfach selbst einen aufmachen.

Gerade in einem anderen Land finde ich es nochmal besonders faszinierend, zu entdecken was hier so gelesen wird und auf deren Bestselllerlisten steht.

Nachdem ich ein Geschenk gekauft habe, ging es auch gleich schon wieder weiter.

So langsam hängt mir der Magen in den Kniekehlen.

Also heißt es nun was zu Essen suchen.

Die Auswahl ist riesig, daran mangelt es bestimmt nicht.

Bloß irgendwas kann ich schließlich überall essen.

Nach einigem hin und her, dem lesen verschiedener Speisekarten entschied ich mich für das Foxtrot Parlour im Ponsonby Central.

Allein dort war die Auswahl riesig.

Doch ich sollte meine Entscheidung nicht bereuen, ganz im Gegenteil.

Jeder der mich kennt, weiß das ich Pfannkuchen über alles liebe, daher fiel meine Wahl auf die Erdnussbutter Pfannkuchen.

Mal sehen wie die hier Pfannkuchen machen, dachte ich noch bei meiner Bestellung.

 

Nichtsahnend setzte  ich mich hin und wartete, währenddessen genoß ich eine frische Brise und den Blick nach draußen.

Was ich nun bekam, übertrifft alles je da gewesenen.

Aber schaut selbst.

Peanutbutter Pancake at Foxtrot Parlour in PonsonbyEin großer Pfannkuchen, mit eingebackenen Erdnüssen, karamellisierten Walnüssen, einer Kugel Vanilleeis, essbaren Blüten und Zuckerwatte obendrauf.

Eindeutig der absolute Wahnsinn!

In Ordnung gleichzeitig natürlich auch eine Zuckerüberdosis und Genussexplosion sondergleichen. Manchmal braucht es das aber auch.

Ich kannte Foxtrot Parlour bisher nicht, kann sie aber nur jedem der mal nach Neuseeland kommt wärmstens ans Herz legen.

Während ich da so saß und dieses Kunstwerk ehrfürchtig aß, fragte ich mich, ob ich mich gerade vielleicht schon im Himmel befinde.

Naja, ich sitze auf keiner Wolke von daher denke ich eher nicht.

Nun kann ich meinen Rückweg frisch gestärkt antreten.

Der Weg zurück wurde mir von eingemauerten Blumen im Boden gesäumt, was ein schöner Anblick.Blumen auf meinem Weg zurück nach Mt Albert

Irgendwo auf dem Weg zurück kam er dann.

Dieser Moment.

Ich musst an dich denken, an uns.

Keine Ahnung wieso oder warum.

Mit einem Mal fragte ich mich:

Wo du wohl gerade bist?

Wie es dir geht?

Bist du schon bereit für eine neue Liebe?

Hast du da auch noch diesen kleinen Schmerz in deinem Herz?

Oder war er bei dir gar nie da?

Schluss.

Aus.

Will mir selbst all die Zeit und die Liebe schenken.

Statt immer wieder zurückzudenken.

Nach einer kurzen Pause, in der die Tränen fließen,

kann ich mich dazu entschließen weiter zugehen.

Gehe weiter auf meinem Weg.

Voller Erinnerung und Vorfreude sitze ich nun hier, schreibe diese Zeilen und freue mich auf das bevorstehende Barbecue am Abend.

Aber jetzt leg ich mich erst nochmal hin.

 

Euch wünsche ich egal wo auch immer ihr seid, einen schönen Tag.

 

Alles Liebe,

 

Jaqueline Ein Zug auf meinem Weg

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