Bay of islands

Cape Reinga

Heute geht es also los.
Der Ausflug zum Cape Reinga steht endlich an.
Ich bin davon ausgegangen, morgens in der früh los und dann direkt dorthin.
Gut gedacht, echt.
Die Wirklichkeit sah etwas anders aus.
Um Längen besser als erwartet.
Neuseeland überzeugte mich schon vor nun 3 Wochen beim Landeanflug, durch die atemberaubende Vielfalt der Landschaft, doch ich ahnte ja nicht was da noch kommen würde.
Wahrscheinlich kommt da noch vielmehr.
Quatsch, ich bin mir sicher.
Da geht noch was.
Nachdem es gestern den gesamten Tag hier in Pahia geregnet hat, wurden wir heute gleich mit einem großen strahlenden Lächeln der Sonne begrüßt.
Herrlich.
So kann der Tag ja nur gut werden.
Gleich am Anfang des Ausflugs fuhren wir mit unserem Bus über den 90 mile Beach (der ist übrigens nicht 90 Meilen lang, da hat sich jemand vertan, aber das ist eine andere Geschichte).
Die Geschwindigkeitsbegrenzung für Busse und Autos beträgt hier 100 km/h.
Wahnsinn.mit den Füßen im Wasser
Als wir hier kurz ausgestiegen sind um ans Wasser zu gehen, wurden wir per hupen gewarnt, falls unsere Busfahrerin ein herankommendes Auto oder einen Bus entdeckt.
Mann stelle sich mal vor, gemütlich am Strand nichts ahnend läuft da so lang und dann kommt da ein Auto mit 100km/h.
Nein, blöde Idee.
Daher hier nur kurz Füße ins Wasser, Ausblick genießen und wieder weiter mit dem Bus.
Nächster Halt, die Sanddünen.
Richtig gelesen.
Sanddünen.mit dem Bus durchs WasserSandlandschaft
Hier scheint es vegetationstechnisch nichts zu geben, das es nicht gibt.
Seit ich denken kann, ist mir noch nie so eine Vielfalt an Grüntönen oder anderen Naturfarben begegnet wie hier.
Einzigartig und beeindruckend.
Hinzu kommt, die Neuseeländer sind sich ihres Naturschatzes durchaus bewusst.
Gerade deshalb hüten, hegen und pflegen sie ihn auch wie einen Schatz.
Noch nie habe ich Menschen erlebt, die so sehr auf die Natur achten, sich ihrer Bedeutung bewusst sind, wie hier.
Die natürlichen Ressourcen sind in Wirklichkeit aber überall absolut wertvoll und unbezahlbar.
Bloß so bewusst, war es mir dann irgendwie doch nicht, musste ich heute, beim durchfahren und drüber nachdenken zugeben.
In den Sanddünen angekommen, gab es die Möglichkeit, mit dem Sandboard die Dünen herunter zu sausen oder den Ausblick zu genießen.
Von dort aus ging es dann endlich zum Cape Reinga, dem Ort des Friedens in Neuseeland.
Was für ein besonderer Ort.
Fantastisch.
Bei klarer Sicht bestimmt noch beeindruckender als jetzt schon.
Auf unserem Rückweg machten wir einen Stopp im Fischerort Mangonui.Mangonui
Ich liebe diese kleinen Örtchen, zum flanieren am Strand oder die Promenade entlang schlendern, um der Sonne beim Tanzen auf dem Wasser zu zugucken.
Traumhaft.
Den Abschluss unseres heutigen Ausflugs führte uns in den Regenwald, nach Manginangina.Rainforest
So wie hier, durften einst schon die Siedler Neuseeland in seiner Ursprünglichkeit vorgefunden haben.
Eine interessante Vorstellung.
Wie die das wohl gefunden haben, damals?
Nach der langen Seereise hier ans andere Ende der Welt und dann finden sie den großen Dschungel vor, der kaum bewohnbar erschien.
In diesem kleinen Idyll wachsen auch die wohl ältesten Bäume Neuseelands die Kauri.
Zuerst wachsen sie in die Höhe, sobald sie aber ihre endgültige Höhe erreicht haben, werden sie nur noch dicker.

Zurück in Pahia, gab es für mich mein erstes Eis seitdem ich hier in Neuseeland bin.
Natürlich endlich Hokey Pokey Eiscreme, damit ich endlich weiß ob es wirklich so gut ist.
Es ist lecker, das ist richtig, ansonsten gab es da schon noch andere Eissorten, die mich mehr beeindruckt haben.
Sorry.

Hokey Pokey EisUm den Tag vollständig ausklingen zu lassen, ging es für mich noch an den Strand.
Wieder ein weiterer Tag geht hier auf meiner Reise vorüber.

Wahnsinn.
Morgen freue ich mich richtig, darauf für eine Nacht nach Auckland zu kommen um Freunde zu treffen.

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