Gedicht: Manchmal stehe ich neben mir

Manchmal steh ich neben mir

Da entdeck ich einfach so viel in mir,
das macht mich ganz wirr.
In diesen Momenten steh ich einfach neben mir.
Schau mich an
und trau mich an mich selbst nicht ran.
Bin ich das wirklich auch?
Wieso mach ich erst jetzt von all dem Gebrauch?
Vergeht es wie es kam, in Schall und Rauch?
Oder wird es gar für immer bleiben,
einst sogar ganz mein eigen?
Mir gefallen meine neue Seiten,
wie sie sich langsam ausbreiten,
damit ich kann sie betrachten von all ihren Seiten.
So soll es wohl sein,
hier in mir,
auf ewig mein sein.
Manchmal nun steh ich statt neben mir,
ganz und gar in mir.
Hier, bei mir.

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