Gedicht: Hier und doch nicht da

Hier und doch nicht da

Hier und doch nicht da

Das war mir einfach nicht klar.
Alles aus Neuseeland ist mir immer noch so nah.
Trifft mich voller Liebe in mein Herz,
wo jetzt ist dieser Abschiedsschmerz.
Kann noch keine Tränen weinen,
will nicht kappen endgültig die Leinen.
Ich bin zurück,
doch es fehlt ein Stück,
von mir,
das ist noch bei dir.
Will noch nicht zu mir kommen,
weil dann werd ich ganz beklommen.
Kann kaum mehr atmen,
werde in Tränen ersticken.
Wird die Zeit es mir zeigen,
mich die Reise und das Abenteuer weitertreiben?
Bis ich irgendwo werde wieder bleiben?
Wie soll das alles nur gehen?
Ich werde dich nie vergessen,
das wäre so unangemessen.
Fühle mich durcheinander,
wäre es wohl anders wären wir zwei noch beinander?
Oder ging es nur,
weil ich wusste es bleibt eine Spur?
Eine die auf ewig bleibt,
mir meine Möglichkeiten zeigt.
Nichts darf für ewig bleiben,
muss sich nur kurz zeigen,
um wieder zu gehen,
damit wir verstehen.
Bald wir es für mich auch weitergehen.
Vorher lass ich zu,
um zu finden meine Ruh.
Bin hier, statt dort,
denn du bist nun ein ferner Ort,
nicht mehr mein kleiner Hort.
Die Zeit wird es am Ende zeigen,
was von alldem wird bleiben.
Jetzt bin ich da,
ganz nah,
statt fort an einem fernen Ort.

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