Ich bin zurück, dass ist so verrückt

Landeanflug Frankfurt

Seit gerade mal 48 Stunden, also ein bisschen mehr als 2 Tagen bin ich wieder hier.
Zumindest körperlich.
Ansonsten fühlt es sich so an, als hänge ich noch in einer Zwischenwelt fest.
Nicht mehr da, aber eben auch noch nicht ganz weg.
Schon wieder woanders, weiter voraus, mit der Seele nicht hinterher gekommen.
Raus aus dem Abenteuer, weg von all dem Vertrauten, in eine völlig andere Welt, die jahrelang mir allzu vertraut.
Vieles erkenne ich wieder, nur mich selbst nicht.
Was definitiv nichts mit der Erkältung (die gabs gratis auf dem Rückflug) oder dem Jetlag zu tun hat.
Nein.
Ich freue mich alle wiederzusehen, mich solange auf diesen Moment gefreut.
Doch jetzt bin ich einfach nur so sehr zerstreut.
Durcheinander.
Überfordert.
Hier finde ich feste Strukturen vor, Schemata, eine Welt, die sich natürlich auch weiter gedreht hat.
Ich komme nur nicht hinterher.
Weiß mitunter auf die Fragen, kaum was zu sagen.
Alles was ich sage, scheint dem nicht gerecht zu werden,
was ich erlebt.
Schaue ich in die Augen derer die fragen,
sehe ich,
ein paar Sätze müssen genügen.
Es geht nicht.
Passt nicht.
Nichts was ich sage, wird dem gerecht.
Wie sollte es auch.
War doch das Erlebte viel mehr als nur ein Urlaub, ein Kurztrip.
Für mich alles entscheidend, verändernd.
Nichts ist jetzt mehr, wie es zuvor mal war.
Ich komme gerade nicht klar,
das ist wahr.
Weiß nicht wohin mit all den Gefühlen,
sehe nur all die alten Mühlen,
die mich verdammt aufwühlen.
Hilft es zu sehen,
das ich bald werde wieder weitergehen?
Sollte es so einfacher sein?
Ich weiß es nicht.
Daher schreibe ich jetzt lieber ein Gedicht.

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