Gedicht: Härte

Der letzte Sonnengruß aus Auckland

# 3.4.2018 Gedicht: Härte

Es muss richtig weh tun.
Genau.
Selbst, wenn es schmerzt,
ist es noch nicht genug.
Nein.
Das wäre viel zu einfach.
Einfach.
Pah.
Leben ist nicht einfach,
das tut weh,
keiner schenkt einem was,
gut ist nicht gut genug.
Was ist das alles nur für ein großer Unfug?
Unser Leben ist voller Farben,
an denen darf dich ein jeder dran laben.
Dafür sind sie schließlich da,
ist doch wohl klar.
Sonst macht alles keinen Sinn,
wo sollten wir sonst damit hin?
Es ist an uns woran wir glauben,
was wir leben,
am Enden sind wir es die es uns müssen erlauben,
etwas zu erleben.
Statt ständig nur schwer zu heben,
so ist das nämlich eben nicht,
mit all der Schwere und dem Gewicht.
Da in deinem Gesicht,
kannst du es noch erkennen
oder ist es schon zu lang her?
Weißt du nicht mehr?
Wie es ist,
mit einem Lächeln im Gesicht,
all der Liebe im Herzen
und den lustigen Scherzen.
Lass die Härte los,
du weißt es schon,
den erwünschten Lohn,
wirst du nie erhalten.
Dein Leben musst du schon selbst gestalten.
Wie famos du bist,
das ist gewiss.
Vielleicht kannst du es nach all der Härte kaum mehr glauben,
aber damit ist jetzt Schluß,
mit jeder Art von Verdruß.
Glaube mir,
die Liebe ist immer hier.
Für dich,
für mich,
für alle,
egal wer wir sind,
für ein jedes Menschenkind.

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