Gedicht: Du in mir

Du in mir

 Du in mir

Wenn ich in den Spiegel schau,
ist das nur bleiches grau.
Keins auf dem ich bau oder gar vertrau.
Mein Licht verglimmt,
jetzt weiß ich das was nicht stimmt.
Ganz und gar ist es zu viel,
wo find ich nur mein Ventil.
Ich bin kaputt
und frage mich wie man sich das antut.
Plötzlich ist nach all der Heiterkeit,
Müdigkeit,
eine die bleibt,
bei der ich spür es geht zu weit.
Kein Leben mehr weit und breit.
Sobald das Lächeln schwindet,
du dich selbst nicht mehr findest,
lässt sich sagen,
da brauch ich den Rest gar nicht mehr fragen.
Sondern muss es einfach wagen.
Mit all meinen Konventionen brechen,
um wieder neu in See zu stechen.
Den Glauben ausgraben,
an dem ich mich kann laben,
ohne das Gefühl zu versagen.
Einfach nur noch, „Ja“ sagen.
Zu dir, in mir.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.