Gedicht: Liebe (2016)

Mit den Füßen im Sand

Liebe (2016)

Dieser warme Fluß überflutet mich,

seine Wärme strahlt in mir,
sie nährt mich,
sie trägt mich,
sie hält mich,

sie zerreißt mich beinah.

Mein Herzschlag,

dröhnt mir in den Ohren,
ich kann ihn kaum mehr hören.

Raum und Zeit verschwinden vor meinen Augen.

Es fühlt sich an wie ein großer Rausch,

als wäre plötzlich alles möglich,

alles andere ist plötzlich bedeutungslos.

Dieses Gefühl ist schonungslos,
bedingungslos.

Plötzlich da,
immer nah.

Nah bei mir,
in dir und mir.

Am Anfang nicht gewusst,
wie es heißt,
nur das es an mir reißt.

Ich bin kaum mehr in Eile,
denn ich verweile.

Die Zeit bleibt stehen,
kann es darum gehen?

Ich glaubte, die Liebe gäbe es nicht ohne Hiebe,
doch zu hoffen hab ich gewagt.

Jetzt ist sie hier,

in mir,

in dir
für mich.

Ich glaub, ich liebe dich.

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